Diplomprojekt

Ein konkreter Satz zu meinem neuen Projekt, mein Diplom an der HBKsaar. Ein Dokumentarfilm – wie gehabt – über das Leben.

Es geht los!

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DOKU »Das Leben kommt«

»Das Leben kommt« ist ein Dokumentarfilm von meiner Freundin Sarah und mir.
Die Idee dazu entstand im Oktober 2014. Momentan befinden wir uns in der Endphase der Produktion.

Unsere Freundschaft, aber auch wir als Einzelpersonen sind der rote Faden im Film. Wir sind seit 6 Jahren befreundet. Wir haben viel gemeinsam, unterscheiden uns aber auch sehr. Wir verändern uns immer weiter. Zusammen, aber auch jeder für sich. Und diese Veränderungen werfen Fragen in den Raum. Einerseits wollen wir diese Veränderungen, andererseits machen sie uns auch Angst. Wir haben uns gefragt, wie ist das bei anderen? Haben sie auch Angst vor ihrer Zukunft? Planen sie ihr Leben oder lassen sie es einfach auf sich zukommen? Deswegen haben wir vier Menschen aus unserem Umfeld ausgesucht mit denen wir uns über ihr Leben und ihre eigene Sicht darauf unterhalten wollen. Alle sind in einer unterschiedlichen Phase ihres Lebens.

Helena, 18, macht gerade ihr Abitur und will nichts anderes als Schauspielerin werden und sein.

Gerrit, 36, ist verheiratet, hat ein Kind und ein Haus und will unter keinen Umständen “erwachsen” werden.

Sabine, 62, meine Mutter, wollte nie heiraten, aber gerne ein Kind.

Luise, 65, Sarahs Tante, hatte konkrete Vorstellungen, was sie mal haben wollte und hat sich durchgesetzt.

 
Vielleicht finden wir in ihren Geschichten und Erfahrungen Antworten für unser eigenes Leben. Bald mehr!

 

Illustration für Sinnbus Merchandise

 

Illustration für Merchandise des Berliner Label Sinnbus.

 

Das Motiv gibt es auf einem Cotton Gym Bag bei Sinnbus unter:

Sinnbus Cotton Bag – blue

Sinnbus Cotton Bag – red

 

Es entstanden auch folgende Illustrationen:

 

Kurzfilm »Verschwinden«

Verschwinden_Standbild004

 

Finally online: Mein erster Kurzfilm.

Die Idee zu »Verschwinden« entstand im Sommer 2013.

Daraus ist ein Film geworden, der zwischen Spiel- und Experimentalfilm steht.

https://vimeo.com/117960567

Vielen lieben Dank an alle, die mir dabei geholfen haben und ganz besonders an Anselm und Tobi!

Berlin _14

Eigene Welt

Frei mir meine Welt zu schaffen.
Frei eingeschlossen.
Erleben durch alle Sinne.
Erfahrungen aufnehmen.
Das sind Bausteine.
Bildung meiner Welt.
Für niemanden sichtbar, niemals erfahrbar.
Verschlossen.

Darüber sprechen.
Beschreiben.
Du hörst.
Du verstehst.
Aber nie bis zum Schluss innen.
Meine Grenzen, nicht sichtbar.
Beschreibung.
Immer immer wieder.
Nie treffen.
Nur annähern.

Was mich limitiert in mir eingeschlossen.
Grenzenlos meine Gedanken in mir.
Von deiner Welt ausgegrenzt.
Nicht umzuformen, nicht kompatibel.
Du wirst sie nie in ihrer Reinform sehen.
Was bleibt ist Beschreibung.

In einem verborgenen Raum existieren meine Bausteine.
Nicht weil ich das will.
Ich gehe soweit meine Worte ausreichen.
Soweit meine Angst mir erlaubt, sie auszusprechen.
Hoffend umfassend zu sein.
Greifbar.
Nahbar.

Für mich.
Für dich.
Für mich.

Kommunikation

Kommunikation …
Austausch von Information.
Information ist das, was andere verstanden haben.
Was mein Gegenüber versteht, kann ich nicht wissen.
Ich sage etwas, um eine Information A zu vermitteln.
Meine Information A liegt in meiner Aussage A.
Aussage A ist wie sie ist, mit den Worten und den Sätzen, die ich so sage.
Aussage A wird von meinem Gegenüber gehört.
Mein Gegenüber interpretiert meine Aussage A und kommt zu seiner eigenen Schlussfolgerung, zur Information A*.
Information A* ist abgewandelt von meiner Information A.
Information A und Information A* sind nicht identisch.
Information A und Information A* liegen aber beide in Aussage A.
Kommunikation …

Anfang

///

Bedeckt. Blind. Chaos.
Ordnen. Verbraucht Zeit. Geb ich nicht gern her. Werde aber gestoßen.
Es muss. Es muss.
Zeit. Zeit. Zeit. Geduld.
Es sticht. Es zieht. Es ist unbequem, so unangenehm.
Nirgendwo bin ich.
Tag und Nacht.
Nacht. Aber immer wieder Tag.
Heller der Tag mit Zeit.
Zeit vergeht. Kraft verbraucht.
Schwachstelle. An der ich frei für alles bin.
Eine Möglichkeit. Eine weiße leere Wand.
Jetzt finde ich sie schön.
Sehe viel mehr.
Langsam. Ich taste mich voran.

///

Tag um Tag
Die Struktur treibt mich an
Ein Meer ich fühl
Das ich verneinen muss
Soll
Für mich
Damit ich
Den Tag umarmen kann
Ihm vertrauen
Ohne Sorgenlast
Mich fallen lassen
In schönen Schwebezustand

///

Das Meer.
Lebensgrundlage
antreibend
bewegend
tief und grenzenlos.
Es liegt an mir
ob es mich trägt
oder mich verschlingt.
Die Grenze schwimmt
auf der Oberfläche.
Leichte Wellen spielen mich an
erfrischend.
Nie ruht es sich aus.
Niemals Ruhe in mir.
Das Wasser fließt
unberechenbar die Strömung.
Sie holt mich mit.
Sie lässt mich sein.
Niemals wissen
Was sie weiß
Wohin sie treibt.

///

Freie Fläche

flaeche Kopie

Freie Fläche auf die ich schau. Ein fester Teil mit drauf: Das, was ich mit mir trage, was mich ausmacht. »I have so many words but I have no courage.« Nein. Wenn ich genau betrachte, habe ich viel mehr Beweise, die das widerlegen. Ich vergesse nicht, ich lösche nicht aus, aber ich bleibe nicht stehen. Niemals ohne Last, aber auch niemals ohne Möglichkeit. Niemals ohne Licht, das wandert, und immer etwas anderes sichtbar macht.